Somatoforme Störungen

Somatoforme Störungen psychischen Ursprungs


Worum geht es bei den
Somatoforme n Störungen?

Es gibt eine Vielfalt möglicher körperlicher Beschwerden, bei denen der Arzt trotz mehrfacher Untersuchung keine oder keine ausreichende organische Ursache findet. Somatoforme Störungen oder „somatoforme“ Symptome treten meist nicht vereinzelt, sondern in der Regel in Kombination mit anderen Beschwerden (am häufigsten werden Schmerzen und Allgemeinsymptome wie Müdigkeit und Erschöpfung berichtet) auf. Diese sog. „Somatoforme n Störungen“ sind in der Allgemeinbevölkerung außerordentlich häufig und neigen zur Chronifizierung. Man geht davon aus, dass mindestens 20 % der Patienten, die einen Hausarzt aufsuchen, unter diesen Beschwerden leiden.  

Die ständigen Beschwerden führen zu vielfachen Arztbesuchen, medizinischen Untersuchungen und Abklärungen sowohl ambulant als auch stationär, die jedoch keine oder keine ausreichende körperliche Ursache für die geklagten Beschwerden ergeben. Häufig ist der Patient unzufrieden mit den Ergebnissen der ärztlichen Behandlung, er drängt auf weitere Untersuchungen und fühlt sich von seinem Arzt nicht ernst genommen. Er wechselt dann öfter den Arzt, hört möglicherweise den Hinweis, seine Beschwerden seien psychischer Natur.  Dies ist  für den Betroffenen meist schwer einsehbar, leidet er doch vornehmlich unter seinen  körperlichen Beschwerden und führt, wenn überhaupt, mögliche seelische Konflikte auf die körperlichen Beschwerden zurück. Dies führt zu Irritation auf Seiten des Patienten, der  Schwierigkeiten hat, dem Urteil seines Arztes zu vertrauen und möglicherweise gekränkt ist,  auf die „Psychoschiene“ abgeschoben zu werden.  

Die häufigsten Beschwerden der Somatoforme n Störungen sind: 

  • Kopfschmerzen

  • Oberbauchschmerzen

  • Ermüdung, Erschöpfung

  • Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates

  • Herzschmerzen

  • Herzklopfen

  • Unterbauchbeschwerden

  • Appetit- und Essstörungen

  • Starkes Schwitzen

  • Periphere Durchblutungsstörungen

  • Schwindel, Ohnmacht

  • Erbrechen, Übelkeit

  • Störungen der Blasen- und Sexualfunktion  

Wie kann man sich die Krankheitsentstehung bei Somatoforme n Störungen vorstellen?  

Das vegetative oder autonome Nervensystem, das dem Einfluss des Willens und dem Bewusstsein entzogen ist, dient der Regulierung der wichtigen Lebensfunktionen wie der Atmung, der Verdauung, des Stoffwechsels, der Regulation der Körperflüssigkeiten und des  Wasserhaushalts u.a. Es gewährleistet das harmonische Ineinandergreifen der Tätigkeiten der einzelnen Teile des Körpers und es beeinflusst die menschlichen Organe besonders bei aufkommenden Affekten, Emotionen und Gefühlen wie Ärger, Freude, Wut, Angst u.a. Körperliche Reaktionen sind dann z.B.  Herzklopfen, Blutdrucksteigerung, Steigerung der Atemfrequenz, Erblassen oder Erröten, Schauer wie „Gänsehaut“ u.a. Hierzu rechnen kann man auch Funktionen, die über das nicht-autonome Nervensystem vermittelt werden, wie Zittern und muskulärer Hartspann. Auch Abweichungen im hormonellen Kreislauf mit ihren Folgeerscheinungen gehören hierzu. Wenn somit das seelische Gleichgewicht gestört ist, kann es über die „vegetativen Erregungen“ zu beeinträchtigenden „funktionellen“ Beschwerden bzw. Somatoforme n Störungen kommen.  

Warum entwickeln Menschen unter psychischer Belastung körperliche Beschwerden bzw. Somatoforme Störungen?  

Die Wechselbeziehungen zwischen Gefühlen und Körperreaktion sind bekannt. Wut, Spannung und Fluchtbereitschaft lassen sich oft eindeutig an der muskulären Körperhaltung ablesen. Ebenso die Vielzahl körperlicher Ausdrucksformen der Angst (wie schwitzen, Herzklopfen, rasche Atmung) oder der Wut (wie Muskelzittern, Zähne zusammenbeißen und Blutdruckanstieg). Diese körperlichen Reaktionen sind jedoch nicht spezifisch, sie können bei ganz gegensätzlichen Gefühlen auftreten, beispielsweise Herzklopfen sowohl bei Angst und Wut aber auch bei Verliebtheit und Freude.  

Warum ist es so schwierig, körperliche Symptome auf bestimmte psychische Konflikte oder Spannungszustände zurückzuführen? Zum besseren Verständnis körperlicher Symptombildung sei darauf hingewiesen, dass es keine „eins-zu-eins“-Zuordnung von körperlichen Symptomen zu bestimmten psychischen Konflikten gibt. Man kann also nicht davon ausgehen, dass Menschen, die beispielsweise Herzschmerzen oder Magenschmerzen entwickeln, unter jeweils ganz bestimmten seelischen Konflikten leiden. Es gibt somit keine Symptomspezifität, die es erlauben würde, von der Störung auf einen zugrunde liegenden Konflikt zu schließen. Dies macht die Zuordnung und das Verständnis so schwierig und befriedigt so wenig unser Kausalitätsbedürfnis (sogar bei einer harmlosen Grippe forschen wir, von wem oder wo wir sie uns  geholt haben könnten).  

Wodurch wird die Entwicklung von körperlichen Symptomen begünstigt?  

  • Individuelle Körpererfahrung durch Krankheiten,

  • Körpererfahrungen durch eingreifende medizinische Behandlungen oder Unfallfolgen,

  • Körpererfahrungen durch angeborene Behinderungen,

  • Konstitutionelle  Bedingungen

  •  „Verkörperung“  von Stress- und Traumaerfahrungen

  • Selbstüberforderung und depressive Erschöpfung

Körperliche Krankheiten und ihre medizinischen Behandlungen hinterlassen eine individuelle Spur im Körpererleben. Ob ein Mensch später unter dem Druck von Belastungen den Appetit verliert oder keine Luft mehr bekommt, ob sein Herz schneller schlägt oder ihm übel wird, hängt in einem nicht geringen Maße von den Lernerfahrungen früherer Krankheiten und den erfahrenen medizinischen Maßnahmen ab. Häufig hinterlassen insbesondere kindliche Krankheits- und Krankenhauserfahrungen tiefe Spuren, die im Erwachsenenleben  Bereitschaften und Empfänglichkeiten für Schmerz- und Angsterleben erhöhen. Angeborene körperliche Behinderungen ebenso wie die Folgen von Unfällen und Verletzungen liefern weitere Beiträge zu einem jeweils individuellen Körpererleben.  

Ein viel diskutiertes Thema bilden die körperlichen Auswirkungen früher Traumata. Neben der Intensität der erfahrenen Schmerzen und der erlebten vitalen Bedrohung dürfte dabei das soziale Umfeld, d.h. das Verhalten wichtiger Bezugspersonen eine zentrale Rolle spielen. Ein Unfalltrauma, eine eingreifende Operation, aggressive Misshandlung oder sexuelle Überwältigung stellen körpernahe und wegen ihrer Gefühlsintensität traumatische Erfahrungen dar, die unterschiedliche Auswirkungen haben. Ihnen gemeinsam ist der posttraumatische Charakter des späteren gestörten Körpererlebens, wo geringe Berührungs- oder Schmerzreize zu Panikreaktionen und Verzweiflungsgefühlen führen, welche aus der Qualität der aktuellen Belastung allein nicht verstehbar werden. Sie verweisen auf körperlich gespeicherte Erfahrungen, die nicht als erzählbare Erinnerung im Gedächtnis haften, weil sie niemals seelisch verarbeitet und als verstehbare Inhalte des eigenen Erlebens ins Gedächtnis aufgenommen wurden.  

Welche Folgen können belastende frühere Körpererfahrungen für Menschen haben?

Die Betroffenen haben meist große Schwierigkeiten, den eigenen Körper zu spüren, seine Signale wahrzunehmen und zu verstehen. Es fällt schwer, ein lebendiges, realitätsgerechtes Körperbild zu errichten. Gefühle mit körperlichen Folgen werden nicht richtig verstanden, z.B. „ich habe Angst und bin deshalb angespannt“, oder: „ich bin körperlich belastet und deshalb müde und erschöpft“. Es entsteht der Eindruck, dass die Betroffenen die Sprache ihres  Körpers nicht verstehen, sich ihrem Körper nicht verständlich machen können. Man spricht von einer gestörten körperlichen Selbstwahrnehmung.  

Der Körper erscheint dann nicht mehr als etwas sicher Gegebenes und Verlässliches, sondern als etwas Unsicheres, auf das man sich nicht verlassen kann. Aber auch die Bedürfnisse des Körpers gibt es nicht mehr: die Betroffenen beachten seine Grenzen oder seine Belastbarkeit nicht mehr oder übertönen sie durch Aktivitäten wie Arbeiten, Essen, Trinken oder Erbrechen. Der Körper wird dann nur noch als Objekt erlebt, als möglicher Peiniger oder Erfüllungsgehilfe von Interessen. Ihm kann man alles zumuten.  

So geht auch das Vertrauen in eine harmonische Steuerung der körperlichen Vorgänge verloren: der Körper macht, was er will. Das schwächt das körperliche Selbstvertrauen und den körperlichen Selbstwert. Damit können die Betroffenen auch die auf den Körper bezogenen Gefühle wie Verantwortung, Rücksicht, Zuneigung oder Verbundenheit verlieren, die bedeuten würden: wir kennen uns, wir brauchen uns, wir gehören zusammen.  

Worauf ist bei der Behandlung bei Somatoforme n Störungen zu achten?  

Bei dieser Art von Körper-Beschwerden/Somatisierungen geht es nicht in erster Linie um die Bearbeitung eines Konflikts oder einer Störung, sondern um eine verbesserte Wahrnehmung des eigenen Körpers, sozusagen ein Lesen- und Verstehenlernen der eigenen Körpersprache. Denn nur über das Verständnis der eigenen Körperreaktionen ist ein Zugang zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen wie auch für die je eigene lebensgeschichtliche  Entwicklung zu gewinnen. Neben Unterstützung und Stärkung des körperlichen und seelischen Selbstwertgefühls steht die Fähigkeit zur Selbstfürsorge im Mittelpunkt der Therapie. In der stationären Behandlung sind die körperorientierten Psychotherapien von zentraler Bedeutung: Deren Bemühen, das Körpererleben zu stärken, um die Patienten darin zu unterstützen, eine Vorstellung vom eigenen Körperbild zu erlangen, die Bedürfnisse und Grenzen des eigenen Körpers zu spüren, mit ihm „vertraut“ zu werden und sich in ihm wohl zu fühlen, hat nicht nur übenden und erklärenden  Charakter, sondern vollzieht sich in einer sehr behutsam gestalteten therapeutischen Beziehung,  

Auch die Kreativtherapien Gestaltungstherapie und Musiktherapie sind sehr gut geeignet, den Zugang zur eigenen Emotionalität, die stark mit körperlichen Erfahrungen verwoben ist, zu finden. Sie tragen durch die verschiedenen Möglichkeiten des kreativen Ausdrucks zur Stabilisierung der Persönlichkeitsstruktur und dem Aufbau der Ich-Grenzen, der Überprüfung der Wahrnehmung der eigenen Umwelt und der Affektdifferenzierung bei.  

Wie wirkt eine stationäre psychosomatische Behandlung bei Somatoforme n Störungen?  

Der mit einer Klinikaufnahme verbundenen Herausnahme aus dem beruflichen und häuslichen Umfeld kommt eine besondere Bedeutung zu, da häufig die soziale Umgebung mit ihren Anforderungen  sowie die Alltagsgewohnheiten eine starke Beteiligung an der Symptomatik haben. Die dadurch bewirkte  momentane Entlastung schafft eine notwendige Distanz, aus der es meist leichter möglich ist, die häusliche Situation zu reflektieren. Eine psychosomatische Fachklinik bietet darüber hinaus den Rahmen einer therapeutischen Gemeinschaft, in dem Begegnungen und Auseinandersetzungen erleichtert möglich sind. Ein vielfältiges Therapieprogramm sowie intensive ganzheitliche „körperliche“ Behandlungsansätze helfen, verschüttete Gesundheitsressourcen wieder freizulegen und die inneren Kraftquellen für einen gesünderen Neuanfang zu aktivieren.  

Somatoforme Störungen - Behandlung von Patienten in der Abteilung Psychotherapie und Psychosomatik der Hardtwaldklinik I - Dependance  

In unserer ganzheitlichen psychosomatischen Behandlung arbeiten wir auf der Grundlage eines humanistischen Menschenbildes tiefenpsychologisch fundiert nach gestalttherapeutischem Ansatz in einem hochstrukturierten und multimodalen Vorgehen. Wir bieten eine Kombination von Einzelgesprächen und Gruppentherapien an in Verbindung mit körperorientierten Ansätzen wie Körpertherapie und Entspannungsverfahren, kreativen Verfahren, und medizinischen Anwendungen sowie klassischen Anwendungen von Badeabteilung, Physikalischer Therapie und Krankengymnastik.  

Eine gründliche Aufnahmeuntersuchung umfasst in der Psychosomatik neben der körperlichen Untersuchung auch eine ausführliche Erhebung der Lebensgeschichte des Patienten, der aktuellen beruflichen und privaten Lebensumstände unter Berücksichtigung von belastenden Lebensereignissen und Konflikten. In einem weiteren Schritt geht es darum, den Stellenwert oder Symptomwert der Beschwerden im seelischen Gefüge der Betroffenen herauszuarbeiten und sie Ansätzen von gesunden und kraftvollen Seiten gegenüberzustellen.  

Behandlungsziel bei Somatoforme n Störungen ist eine Linderung der körperlichen Beschwerden durch eine vertiefte Wahrnehmung und ein Verständnis des Zusammenwirkens der eigenen körperlichen und seelischen Reaktionen. Hierzu gehören die Wahrnehmung und Anerkennung der körperlichen Leistungsgrenzen, wie auch der eigenen Gefühle und Bedürfnisse. Um eine nachhaltige    Verbesserung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens zu erreichen, bedarf es auch der Bearbeitung der die Körper-Beschwerden unterhaltenden seelischen Konflikte und Ängste der Patienten mit dem Ziel der Wiedergewinnung eines ressourcen-orientierten Lebensstils. Folgende Therapieangebote stehen hierzu zur Verfügung:  

Medikamentöse Behandlung bei Somatoforme n Störungen

Bei schweren bzw. chronischen Körperbeschwerden ist eine medikamentöse Unterstützung, besonders zu Beginn der Behandlung, oft sinnvoll. Im Vordergrund steht jedoch das Erlernen und Einüben von alternativen Bewältigungsstrategien zur Besserung der Symptomatik.  

Einzeltherapie bei Somatoforme n Störungen

Im Einzelgespräch werden Informationen zum Krankheitsbild gegeben und Erklärungsmodelle erarbeitet. Neben dem Führen eines Körper-Beschwerde-Tagebuchs zur Selbstbeobachtung und zur gemeinsamen Suche nach den auslösenden Faktoren geht es auch um die Förderung der Körper-Selbstwahrnehmung und um bewusste Selbstfürsorge und alternative Strategien. Die seelischen Konflikte und Ängste, die den Körperbeschwerden zugrunde liegen oder diese unterhalten, werden bearbeitet.  

Gruppentherapie bei Somatoforme n Störungen

Sie stellt ein empathisches interaktionelles Gruppenfeld dar, in dem durch die Unterstützung der Mitpatientinnen und Mitpatienten Erfahrungen ausgetauscht und Problemfelder bzw. lebensgeschichtliche Bezüge bearbeitet werden können. Sie stellt einen Übungsrahmen zur Verbesserung von Selbst- und Fremdwahrnehmung zur Verfügung. Kontaktfähigkeit sowie Nähe und Distanzregulierung in Beziehung können übend vertieft werden.  

Traumatherapie bei Somatoforme n Störungen

Sie ist angezeigt, wenn es sich bei den Körpersymptomen und -beschwerden um dahinterliegende traumatische Erfahrungen handelt. Hier werden in einem strukturierten und achtsamen Rahmen imaginative Distanzierungstechniken von Stress erzeugenden Lebensereignissen geübt. Im weiteren geht es um die „innere Kindarbeit“, das Erlernen von Selbstfürsorge und ausreichender Abgrenzungsfähigkeit. 

Entspannungsverfahren (PMR) bei Somatoforme n Störungen

Sie unterstützt die körpertherapeutischen Verfahren. Durch bewusstes muskuläres Anspannen und Loslassen kann eine verbesserte Körperwahrnehmung sowie Reduktion von seelischer und körperlicher Anspannung erreicht werden. Dieses Verfahren wird im Liegen und im Sitzen angeboten.  

Yoga und Meditation erleichtern durch den Wechsel von Zentrierung, bewusster Körperhaltung und „Loslassen“  die gerichtete Wahrnehmung der körperlichen und seelischen Vorgänge und dient darüber hinaus der Entspannung.  

Kreativtherapie bei Somatoforme n Störungen

Unterstützt und begleitet wird unsere Arbeit zur Förderung der Selbstwahrnehmung durch  kreativtherapeutische Zugänge, durch kreative Medien, die anregen zu kreativem Schreiben, Malen und Körperausdruck. Sie tragen dazu bei, an bereits bekannte Ressourcen/Kraftquellen anzuknüpfen oder neue zu erschließen und führen dazu, Aktivitäten ganzkörperlich zu spüren.  

Körpertherapie mit Qigong,  Feldenkrais, Tai Chi  

Körper- und Bewegungstherapie bei Somatoforme n Störungen

Besonders in der Bewegungstherapie geht es darum, die Einheit von Körper und Leib wieder herzustellen, wahrzunehmen, dass jedes Gefühl eine körperliche Entsprechung hat und körperliche Symptome Antworten auf das sind, was dem Leib in allen seinen Dimensionen widerfahren ist. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erschließung der eigenen Kraftquellen mit der Fähigkeit, sich wieder wohlfühlen zu lernen im eigenen Körper.  

Unser Gruppenkonzept kombinieren wir mit speziellen Angeboten wie Männergruppe, Frauengruppe sowie der  Gruppe für Arbeitsplatzstörungen (Mobbing, Burnout u.a.).
In diesen Indikationsgruppen werden spezifische Themen bearbeitet und Anregungen gegeben, wie mit dem bestimmten Symptomenkomplex gearbeitet werden kann.
 

Männer- bzw. Frauengruppe

Hier können spezifische Themen in gleichgeschlechtlichen Kleingruppen ausgetauscht und bearbeitet werden.   

Gruppe Arbeitsplatzkonflikte / Mobbing, Burnout

Oft gehen lang anhaltende Berufskonflikte mit chronischer Anspannung und Stress einher, die die Ursache der vielfältigen Körpersymptome darstellen. In dieser Gruppe geht es speziell um Konfliktklärung und Erlernen von Bewältigungsstrategien der beruflichen Problematik. Die  Inhalte dieser Gruppen fließen wieder in den Gesamt-Therapieverlauf ein.  

Therapeutische Gemeinschaft bei Somatoforme n Störungen

Der regelmäßige Austausch der Mitpatienten untereinander - über die gemeinsame Gruppenarbeit hinaus - stellt einen wesentlichen Eckpfeiler der stationären psychosomatisch-psychotherapeutischen Arbeit dar. Sie bietet auch das notwendige „Übungsfeld“ für das Erproben von neuen Verhaltensmustern, das in den therapeutischen Einzel- wie Gruppen-Sitzungen erneut reflektiert werden kann.  

Physikalische Therapie wie Bäder, Massagen, Kneipp’sche Anwendungen und Sauna  

Sport bei Somatoforme n Störungen

Ein weiterer wichtiger Behandlungsansatz ist die körperliche Aktivierung. In unserer Abteilung stehen verschiedene sportliche Angebote zur Verfügung, um ein moderates Ausdauertraining zu gewährleisten. Im Umgang mit chronischer muskulärer Anspannung und Aggression hat sich das „therapeutische Boxen“ als hilfreich erwiesen, der „Schwimmunterricht“ bei Selbstwertproblemen und Ängsten.  

Sozialberatung

In Bezug auf weitere ambulante Behandlungsmöglichkeiten bzw. berufliche Rehabilitation ist bei Bedarf eine sozialmedizinische und sozialpädagogische Beratung möglich.   

B. Landgrebe

Animationen animierte Augen

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Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten steht Ihnen unser Chefarzt im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in unserer Privatambulanz.

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Aktualisiert: Juni 2010

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